Spannende Motive

Hier zwei Kopien von Bildern, die ich sehr spannend finde:

Links: Josef Linschinger, o.T. 1996. Im Original als Siebdruck, bei mir in Acryl (Nr. 56). Ist einfach eine tolle optisch-geometrische Struktur. Im Original ist das Grau allerdings etwas heller.

Rechts: Friedrich Kracht. Das Bild war mein absoluter Favorit, als ich 2016 das Forum Konkrete Kunst Erfurt besucht habe. Inzwischen hängt es als Rekonstruktion in kleinerer Form auch bei mir an der Wand (Nr. 21). Ich habe dabei lediglich den originalen Rotton etwas ins Orange verschoben. Das verstärkt den Kontrast.

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Konkrete Labyrinthe im Kulturspeicher

Kulturspeicher-Labyrinth2018

„Labyrinth Konkret … mit Nebenwegen“ ist die aktuelle Sonderausstellung im Museum im Kulturspeicher betitelt. Zwei- und dreidimensionale Labyrinthe werden ergänzt durch Werke, die optisch Labyrinthstrukturen ähneln. Viele der Werke wurden extra für diese Ausstellung erstellt und es sind überdurchschnittlich stark Kunstschaffende aus der Region vertreten.

Für alle großen und kleinen „Spielkinder“ gibt es natürlich auch wieder was zum Mitmachen: Eine Kugel durch ein 3D-Labyrinth schleusen; Einen Miniroboter autonom durch ein veränderbares Linienlabyrinth schicken; Eine Kugel durch eine kleine runde Rinnenstruktur laufen lassen, wobei sie unten angekommen wie bei einem Flipperautomat immer wieder neu abgestoßen wird. Habe alles schon ausgiebig getestet 🙂 Daneben gibt es in Raum 5 noch ein begehbares Bodenlabyrinth.

Erfreuliche Zugabe: Mit der Eintrittskarte gibt es – solange der Vorrat reicht – den „Quasi-Labyrinth-Würfel“ von Josef Linschinger (mit Autogramm) zum Basteln.

Kunst im öffentlichen Raum IV: Phleps in Dresden

Bei meiner kleinen Stadt-Wanderung durch Dresden musste ich ja etwas suchen, um neben den vielen Büsten und Standbildern auch konkretere Skulpturen zu finden 😉 Aber dann bin ich gleich auf mehrere Werke von Roland Phleps gestoßen:

„Gestänge im Raum“ oder auch „Ordnung und Chaos“ am Uniklinikum Dresden (Ecke Fiedlerstraße/Mildred-Scheel-Straße) ist eine nette Herausforderung für das räumliche Denken…

und hier das Windspiel „Terpsichore“, die Muse des Tanzes. Zu finden an der TU, Helmholtzstraße 9.

Kunst im öffentlichen Raum III: Waterscreen

Auf dem Dresdner Postplatz befindet sich die Skulptur „Waterscreen“ von Rainer Splitt. Ein vier mal zwölf Meter großer dunkelroter Rahmen, der dicht mit Wasserdüsen besetzt ist, aus denen das Wasser wie ein Vorhang fällt.

Links ein eigenes Bild vom letzten Wochenende. Leider ohne Wasser, dafür als Umrahmung der Türme von Schloß und Hofkirche. Rechts eine Vergleichsaufnahme mit Wasservorhang, aus der Gegenrichtung (Wikipedia, Asio otus 2016, Ausschnitt).

Das letzte Luftschiff

DasLetzteLuftschiff-MichaelEhlers-LGS2018

Ab heute kann zugesehen werden, wie sich die Natur die Technik zurückholt. Dies ist das Konzept der Landart- und Medieninstallation „Das Letzte Luftschiff | Die Zukunft aller Utopien“ von Michael Ehlers auf der Landesgartenschau 2018 in Würzburg. Der Künstler stellt „die langsame, ewig-zyklische Kraft der Natur der immer kürzer werdenden Halbwertszeit von technischen Utopien gegenüber. Das Beispiel Luftschiff zeigt: Egal welche Visionen wir für die Zukunft entwickeln, wir können sicher sein: Über kurz oder lang holt sich die Natur das zurück, was der Mensch glaubt, ihr abgerungen zu haben.“ (Zitat Infotafel) Im Verlauf nur einer Wachstumsperiode soll das Objekt mit schnell wachsenden Kletterpflanzen überwuchert sein. Ich werde im Sommer und zum Ende der Gartenschau nochmal Vergleichsbilder posten. Info: www.dasletzteluftschiff.de

Ach ja, vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass das Gelände am Hubland früher mal Flugplatz mit Fliegerschule war (siehe Geschichte der Luftfahrt in Würzburg)

Bogen, schwebend

Kunst im öffentlichen Raum III – Diese Skulptur befindet sich vor der Würzburger Augenklinik (Josef-Schneider-Straße 11). Sie trägt den sehr treffenden Titel „Kreisteilung, Bogen schwebend“. Für den Gesamteindruck habe ich sie von zwei Seiten aufgenommen. Das Edelstahl-Objekt wurde von Matthias Will 2001 geschaffen.