Kunst im öffentlichen Raum III: Waterscreen

Auf dem Dresdner Postplatz befindet sich die Skulptur „Waterscreen“ von Rainer Splitt. Ein vier mal zwölf Meter großer dunkelroter Rahmen, der dicht mit Wasserdüsen besetzt ist, aus denen das Wasser wie ein Vorhang fällt.

Links ein eigenes Bild vom letzten Wochenende. Leider ohne Wasser, dafür als Umrahmung der Türme von Schloß und Hofkirche. Rechts eine Vergleichsaufnahme mit Wasservorhang, aus der Gegenrichtung (Wikipedia, Asio otus 2016, Ausschnitt).

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Das letzte Luftschiff

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Ab heute kann zugesehen werden, wie sich die Natur die Technik zurückholt. Das ist das Konzept der Installation „Das letzte Luftschiff“ auf der Landesgartenschau 2018 in Würzburg. Der Künstler Michael Ehlers stellt „die langsame, ewig-zyklische Kraft der Natur der immer kürzer werdenden Halbwertszeit von technischen Utopien gegenüber. Das Beispiel Luftschiff zeigt: Egal welche Visionen wir für die Zukunft entwickeln, wir können sicher sein: Über kurz oder lang holt sich die Natur das zurück, was der Mensch glaubt, ihr abgerungen zu haben.“ (Zitat Infotafel) Im Verlauf nur einer Wachstumsperiode soll das Objekt mit schnell wachsenden Kletterpflanzen überwuchert sein. Ich werde im Sommer und zum Ende der Gartenschau nochmal Vergleichsbilder posten. Info: www.dasletzteluftschiff.de

Ach ja, vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass das Gelände am Hubland früher mal Flugplatz mit Fliegerschule war (siehe Geschichte der Luftfahrt in Würzburg)

Bogen, schwebend

Kunst im öffentlichen Raum III – Diese Skulptur befindet sich vor der Würzburger Augenklinik (Josef-Schneider-Straße 11). Sie trägt den sehr treffenden Titel „Kreisteilung, Bogen schwebend“. Für den Gesamteindruck habe ich sie von zwei Seiten aufgenommen. Das Edelstahl-Objekt wurde von Matthias Will 2001 geschaffen.

Nr. 49 – Gestreifte Geometrie

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Dieses Bild (Nr. 49) entstand in Anlehnung an die Schwarz-Weiß-Streifen-Bilder von Carmen Herrera (ein Beispiel ist auf dieser Seite der New York Times zu sehen). Ich mag das Streifen-System gern, da es optische Reize bietet, ohne zu stark zu irritieren. Hier  habe ich es mit einfachen und klaren geometrischen Formen kombiniert.

Kunst im öffentlichen Raum II – Kreiselplanke

Eine Schleife aus gebogenen gelben Leitplanken bildet die Kreiselskulptur am Zeller Bock (Würzburg-Zellerau). Gestaltet wurde das Kunstwerk 2016 von Joachim Koch aus Kleinrinderfeld. Es lohnt sich, hier genauer hinzusehen und die Formen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Spielraum … im Museum

Spielraum

Sehr zu empfehlen: Die momentane Sonderausstellung im Museum im Kulturspeicher: „Spielraum. Kunst, die sich verändern lässt“.

Zwar dürfen die Kunstobjekte leider nicht von den BesucherInnen bewegt werden, aber es gibt Videos, in denen Variationen dargestellt werden und eine „Spielecke“ mit Nachbauten, an denen jede/jeder selbst kreativ werden kann 🙂

Nicht verpassen: Das integrierte Video am Kugelbild von Paul Talman! Jedes Mal wieder spannend, was sich aus dem Objekt alles machen lässt!

Main-Post: „Kulturspeicher: Vorfahrt für Veränderung