Musik zum Anschauen

JuliaBreunig_Farbkreis-Musik_Pachelbel_200px

Die Umsetzung von Musiktönen in Farbtöne ist mein neuestes Projekt. Oben seht ihr als Beispiel den Pachelbel-Kanon.

Der Anstoß kam aus dem Hörspiel „Wo fängt die Wand an?“. Wenn man Bilder hören kann, warum dann nicht Musik sehen? Ich hatte schon einmal damit experimentiert, Worte/Buchstaben/Lyrik in Farben umzuwandeln. Habe aber noch nicht die optimale Vorgehensweise gefunden. Dann gab es beim Stramu diese geniale Interpretation des Pachelbelkanons von Cellolitis. Die ist mir einfach nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Also hab ich aus meinem Berg Geigennoten den Kanon rausgesucht und mit Tönen und Faben herumexperimentiert.

Meine Vision wäre: die Farbmusik als ein einziges langes Band in Form von bunten Wandfliesen entlang eines Gangs zur U-Bahn. Das würde so eine öde Location doch deutlich aufmuntern 🙂

Falls jemand an der Abbildung interessiert ist, schicke ich gerne eine druckfähige Vorlage zur privaten Verwendung.

5 Gedanken zu „Musik zum Anschauen

  1. Wow! Spannend! Hoffe Du bekommst bald deinen U-Bahn-Gang. Camile Graeser, einer der bekanntesten Künstler der Zürcher Konkreten, hat sich in einem Hauptteil seines Werkes mit der Umsetzung von Musik in geometrische Formen und Farben befasst. Vielleicht hat er noch ein paar Anregungen für Dich. Hier der Link zum Webauftritt der Stiftung, die sich mit seinem Nachlass beschäftigt: http://www.camille-graeser-stiftung.ch/
    Gruß Lars

    Gefällt 2 Personen

      1. Tatsächlich gibt es ein ganzes Buch dazu: „Camille Graeser und die Musik“. Die UB nimmt es auf meine Anregung in den Bestand auf. Bin sehr gespannt darauf! 🙂 lg Julia

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